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Operationen

Krampfader-Operationen sowie die endoluminale Lasertherapie werden in Vollnarkose oder Lokalanästhesie durchgeführt. Eingriffe im Analbereich werden ebenfalls in Vollnarkose oder Lokalanästhesie ambulant durchgeführt. Die Narkose wird von einem erfahrenen, seit Jahren im ambulanten Bereich tätigen Anästhesisten vorgenommen.

Bei der Krampfaderoperation gibt es mehrere Behandlungsmöglichkeiten:

  • Stripping
  • Kryo (Kältestab) Endovenöse
  • Lasertherapie (ELVeS Radial)

Patienteninformation zur ambulanten Krampfaderoperation

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Bei Ihnen ist eine ambulante Krampfaderentfernung geplant. Ich führe diese Operationen seit fast 20 Jahren mit inzwischen ca. 10000 Eingriffen durch. In diesem Merkblatt möchte ich Sie über den Ablauf am Operationstag sowie über wichtige Verhaltensregeln in der Zeit nach dem Eingriff informieren. Sollten diesbezüglich noch Fragen sein, sprechen Sie meine Helferinnen oder mich bitte darauf an.

Kryo (Kältestab)

Kryo-Technik mit dem Kältestab macht Stripping bei Krampfaderoperation noch schonender.

Beim Kryo-Stripping erfolgt das Herrausziehen der erweiterten Stammvene (sog. Venenstripping) von einem kleinen Schnitt in der Leiste oder in der Kniekehle aus. Dabei kann im Unterschied zum sonst üblichen Verfahren auf einen weiteren Schnitt an der Ober- bzw. Unterschenkel- innenseite oder an der Wade verzichtet werden.
Der Kältestab wird in die erweiterte Ader eingeführt und anschließend an seiner Spitze stark gekühlt. Dadurch wird die Ader im Bereich der Sondenspitze angefroren und kann herrausgezogen werden. Durch den Kälteeffekt kommt es zum Zusammenziehen der Blutgefäße, was die Blutergußbildung nach der Operation verringert.
Das Venenstripping mittels Kryo-Technik bringt eine weitere Verbesserung in der Krampfaderchirurgie durch geringere Traumatisierung und Verbesserung des kosmetischen Ergebnisses.

Endovenöse Lasertherapie ( ELVeS Radial )

Hierbei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Krampfader mit Hilfe einer Lasersonde verschlossen wird. Bei diesem Verfahren wird die Lasersonde über eine Punktion in die Vene eingeführt und unter Ultraschallkontrolle in der Vene platziert. Sodann erfolgt der Verschluss der Vene mittels der durch den Laser erzielten Hitze. Der Eingriff erfolgt in der Regel in Lokalanästhesie. Es entstehen praktisch keine Narben. Es gibt keine oder allenfalls geringe Blutergüsse. Ein Kompressionsstrumpf muss nur für kurze Zeit (1-2 Wochen ) nach dem Eingriff getragen werden.

  Kontakt

Dr. med. Christoph Schulte
Facharzt für Chirurgie / Proktologie

Hospitalstr. 5
65549 Limburg

Telefon: 06431.284050
E-Mail: mvz-gefaessmedizin@mvz-hadamar.de